Die Welt von "Freak Force Alpha"
Eintrag 3: Der Minotaurus

Aus dem Buch "Abnormalen-Arten der Welt" von Prof. Henry J. Duke 

Der genaue Ursprung dieser Kreaturen ist nicht bekannt. Allgemein wird jedoch davon ausgegangen, dass Minotauren nicht durch den Prozess der natürlichen Evolution entstanden sind. Theorien über ihre Entstehung reichen von Experimenten der Fey über eine Zugehörigkeit zur Gruppe der Dämonen bis hin zur Abstammung von andersdimensionalen Entitäten. Manche Experten postulieren sogar eine Erschaffung durch Vertreter der mysthischen und womöglich gar nicht existenten Art der sogenannten Alten Götter (auch Vetedei). Woher Minotauren (Bos habilis) auch kommen, die ersten Berichte über diese Kreaturen gehen auf jeden Fall mehrere Jahrtausende zurück und stammen vor allem aus der Alten Welt, wo sie unter ihrem heute geläufigen Namen im Mediteranen Raum und als „Sarangay“ auf den Philipinen bekannt waren. Sowohl der männliche als auch der weibliche Minotaurus zeichnet sich durch einen vage humanoiden Körperbau, einen stier-artgien Kopf, behufte Hinterfüße sowie eine sehr massive und muskulöse Statur aus. Minotauren verfügen trotz ihrer Kopfform - anders als Rinder - über nach vorne gerichtete Augen und scharfe Schneidezähne, was ihnen eine omnivore Ernährung ermöglicht, die auch große Mengen von Fleisch einschließt. Tatsächlich waren Minotauren in der Antike und im Mittelalter vor allem als menschenfressende Monster bekannt, denen jedwede Intelligenz abgesprochen wurde und die durch ihre große körperliche Stärke und ihre spitzen Hörner als hochgefährlich galten. Da Minotaurenhaut so hart und dick ist, dass sie von gewöhnlichen Projektilen kaum durchdrungen werden kann, galten die Wesen weiterhin als praktisch unverwundbar. Dies führte dazu, dass jede erfolgreiche Tötung eines solchen Abnormalen in der Vergangenheit als eine Heldentat angesehen und gefeiert wurde. Zusammen mit dem Ruf der Minotauren als notorische Menschenfresser führte dieser Tatbestand zur starken Bejagung der Stiermenschen, welche bis zum Ende der frühen Neuzeit fast ihr Aussterben zur Folge gehabt hätte. Die Population der modernen Minotauren hat sich bis heute nicht vollständig von diesem Ereignis erholt, so dass diese Kreaturen zu den selteneren Abnormalen-Arten gehören.  Auch wenn Minotauren wie andere hochgefährliche Abnormale wenigstens stark eingeschränkte Bürgerrechte genießen, so ist es ihnen noch immer nicht gelungen, ihren schlechten Ruf aus der Vergangenheit gänzlich abzulegen und sie gelten weithin als dümmlich, aggressiv, leicht reizbar sowie zu extremer Gewalt fähig und bereit. Aufgrund von Vorurteilen und Diskriminierung werden sie daher häufig in Berufe am Rande der Legalität oder auch gänzlich im Bereich der Illegalität getrieben, was nicht wirklich dabei behilflich ist, ihren ohnehin schon schlechten Ruf aufzubessern. 

Die welt von "freak force alpha"
Eintrag 2: Der Lykanthrop 

Aus einem Vortrag von Dr. Andrew Matthewson für die Angehörigen
 der Abnormalen Eingreiftruppe 32



„Der moderne Werwolf (Lupinotuum pectinem novem) gehört mit Sicherheit zu den gefährlichsten und wildesten aller Gestaltwandler. Lykanthropen, wie sie auch genannt werden, entstehen meist durch Vererbung der Werwolfkrankheit von einer Generation zur nächsten. Wesentlich seltener ist die Infektion eines Menschen mit dem Lykanthropie-Virus durch eine Bissverletzung verursacht durch einen Werwolf-Angriff, da nur die wenigsten Opfer einen solchen überleben. Frisch infizierte Lykanthropen haben meist einen langen und schwierigen Pfad vor sich. Sie müssen nicht nur lernen, ihre neuen Sinne, Kräfte und Fähigkeiten richtig einzusetzen, sondern auch ihre Raubtierinstinkte zu unterdrücken und ihre Verwandlungen zu kontrollieren. Gerade letzteres fällt jungen Werwölfen meist ausgesprochen schwer und unbeabsichtigte Verwandlungen - ausgelöst durch äußere Faktoren - sind häufig.

Lykanthropen gelten zu Recht als eine der gefährlichsten Arten von Abnormalen. Sie sind selbst in menschlicher Gestalt extrem schnell, stark und widerstandsfähig und alle diese Fähigkeiten werden nochmal verstärkt in der Biestform der Kreatur. Einen Werwolf zu töten ist daher nicht gerade leicht und die Existenz des Lykanthropen ist einer der Gründe dafür, dass Silberkugeln zu eurer Standardausrüstung gehören. Dieses Material nämlich schränkt die Selbstheilungskräfte der Lykanthropen ein, sobald es in Kontakt mit ihrer Haut oder ihrem Fleisch kommt. Jedoch ist es notwendig, dass das silberne Projektil im Körper der Bestie verbleibt, um diese zu töten. Ein glatter Durchschuss hingegen wird sich als relativ wirkungslos erweisen. Es gibt jedoch auch Alternativen zu Silber, so kann ein Werwolf ebenso durch Feuer, schweres physisches Trauma - wie völlige Zerstörung des Skelets, Abtrennen des Kopfes oder Entfernen des Herzens - getötet werden. All dies ist jedoch wesentlich schwieriger durchzuführen, als ein einfacher Schuss mit einem großkalibrigen Silberprojektil in den Kopf oder in das Herz.“  

Die welt von "freak force alpha"
Eintrag 1: Die freak force

Die Freak Force ist eine Spezialeinheit, deren Mitglieder sich aus sogenannten Freaks zusammensetzen. Bei diesen handelt es sich um intelligente, jedoch nicht-menschliche Wesen, zu denen unter anderem Vampire, Werwölfe, Oger, Kitsune, Echsenmenschen,  Berserker und zahlreiche andere Arten gehören. Um die Menschen vor diesen potentiell gefährlichen Wesen zu schützen, werden Freaks gezwungen, in abgeschlossenen Siedlungen zu leben und besitzen nur sehr stark eingeschränkte Rechte. Doch durch einen fünfjährigen Dienst in der Freak Force können Freaks sich ihre Freiheit und zumindest einige Grundrechte verdienen. Die Aufgabe der Freak Force besteht allerdings darin, gefährliche Wesen wie Zombies, Drachen, Basilisken und menschenfeidliche Freaks zu bekämpfen. Daher überleben bei weitem nicht alle Freaks ihre Zeit in der Spezialeinheit ...